CORONA

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie wir in der Praxis in der Zeit der Corona-Pandemie für einen geregelten Ablauf sorgen.

Außerdem gibt es weiter unten Tipps zur Vorsorge und zur Unterstützung des Immunsystems.

Vorab: Da wir in der Praxis derzeit für eine strikte räumliche Trennung von Infektpatienten und Patienten mit anderen Anliegen sorgen, können Sie gerne vorbei kommen. Aufgrund der begrenzten räumlichen Möglichkeiten kann es allerdings sein, dass Sie zu Ihrem und dem Schutz anderer zwischenzeitlich vor dem Gebäude warten müssen. Wir bemühen uns aber bislang erfolgreich, diese Wartezeiten sehr kurz zu halten!

Ansonsten gibt es die Möglichkeit, ärztliche Beratungen/Termine telefonisch oder per Videosprechstunde abzuhalten. Aktuell hat der Gesetzgeber ermöglicht, Krankschreibungen bis zu 7 Tage telefonisch zu attestieren und per Post zuzusenden (das ist eine vorübergehende Ausnahmeregelung!)

Die Telefonleitungen sind zwischenzeitlich überlastet, was an der allgemeinen Netzauslastung liegt und damit nicht von uns geregelt werden kann.

Bitte denken Sie daran, dass wir auch in diesen Zeiten Ihre Versichertenkarte einlesen müssen, um Ihre Angelegenheiten bearbeiten zu können.

 

Aktuelle Praxisorganisation:

1. Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion:
– wenden Sie sich bitte jederzeit an die Corona-Ambulanz in den Messehallen 5 und 6 und/ oder das Corona-Servicetelefon mit der Nummer 115!
– Bitte betreten Sie keinesfalls die Praxis!
– ein Verdacht auf Corona-Infektion besteht, wenn Sie akute Infektbeschwerden jeder Art haben UND in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person hatten.

– weitere Kriterien für eine Testung auf das Coronavirus entnehmen Sie bitte den aktuellen Meldungen des Robert-Koch-Institus (www.rki.de) und der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (www.kvhb.de)

– Legen Sie auf dem Weg in die Corona-Ambulanz unbedingt einen eigenen Mund-Nase-Schutz, zB. ein doppelt gelegtes Halstuch an und tragen Sie Handschuhe!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            2. Bei leichten Atemwegsbeschwerden ohne Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung und dem Bedarf für eine Krankschreibung:
– rufen Sie uns an. Wir dürfen Ihnen aktuell sogar die AU (bis max. 7 Tage) zuschicken.
– falls Sie in die Praxis kommen möchten sagen Sie bitte direkt nach dem Eintreten, dass Sie einen Infekt haben – sie kriegen dann einen MNS ( Mund-Nasen-Schutz wie ihn Operateure tragen) ausgehändigt, den Sie bitte bevor Sie weitersprechen anlegen. Idealerweise legen Sie bereits beim Verlassen Ihrer Wohnung einen eigenen Schutz an – auch ein doppelt gelegtes Halstuch ist ein wirksamer Schutz!
— wir erledigen Ihr Anliegen direkt vorne an der Rezeption- bitte gehen Sie nicht in das Wartezimmer!

3. Bei stärkeren Atemwegsbeschwerden mit der Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung:
– bitte sagen Sie direkt nach dem Eintreten, dass Sie einen Infekt haben und sprechen Sie erst weiter, nachdem Sie einen Mund-Nase-Schutz (MNS) angelegt haben! Idealerweise legen Sie bereits beim Verlassen Ihrer Wohnung einen eigenen Schutz an – zur Not tut es auch ein doppelt gelegtes Halstuch.
– Sie werden dann sofern ein Raum frei ist dorthin gebeten. Sollte kein Raum frei sein, müssen Sie außerhalb der Praxis warten – bitte gehen Sie nicht in das Wartezimmer! Wir besprechen mit Ihnen, ob es sinnvoll und zumutbar ist, vor Ort zu warten, oder ob es besser ist, später wieder zu kommen.

4. Bei allen anderen Anliegen:
– Bitte halten Sie einen Mindestabstand von 2 Metern ein – wir werden Ihr Anliegen trotzdem vertraulich bearbeiten!
– Nutzen Sie vor und nach Verlassen des Wartezimmers und der Patiententoilette unseren Desinfektionsspender!
Sie können das Wartezimmer nutzen – Patienten mit akuten Atemwegsbeschwerden leiten wir während der Epidemie am Wartezimmer vorbei!
– Unsere Luftfilter filtern auch Viren aus der Praxisluft heraus!

 

Homöopathische Corona-Prophylaxe und Behandlungsempfehlung der Covid-19-Infektion:

1) vorsorgliche Mitteleinnahme:
1a) die einfache Variante für Nicht-Risikogruppen: 2x wchtl. Gelsemicum C30 3 St. lutschen, 1x wchtl. Tartarus stibiatus C30 3 St. lutschen. Einzunehmen zB. Mo-Mi-Fr
1b) die Variante für Risikogruppen ( über 65 Jahre, wesentliche Vorerkrankungen, die zu einer gesteigerten Infekt- oder Lungenanfälligkeit führen, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus)
– 1. Tag Gelsemium C30 3 St. lutschen
-2.Tag Arsenicum Album C30 3 St. lutschen
– 3. Tag Gelsemium C30 3 St.
– 4. Tag Tartarus stib.  C30 3 St.
– 5. Tag wieder von vorne beginnen und dauerhaft so weiter
1c) Anmerkung: bei Kügelchenknappheit auf 1 Kügelchen pro Gabe reduzieren! ( In einem 10gramm-Fläschchen befinden sich ca. 1100 St. )

2) bei Erkrankung:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Wichtig: Diese Standardanleitung ersetzt niemals eine ärztliche Beratung, Untersuchung oder notwendige stationäre Maßnahmen! Bei Symptomen in den tieferen Atemwegen (Bronchien/Lunge) sollte immer ein Arzt konsultiert werden!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          2a) bei normalen Infektbeschwerden ( Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Rumpf- und Gliederschmerzen, Schnupfen) -> Gelsemium C30 3-5 x tgl. 3 Kügelchen lutschen.
2b) Bei beginnenden, trockenem Husten und/oder nächtlichem Unwohlsein zusätzlich Arsenicum album C30 3-5x  tgl. 3 Kügelchen lutschen – abwechselnd mit Gelsemium, etwa alle 2-3 Stunden.
2c) bei weiterer Krankheitszunahme mit oder ohne Fieber, schleimig rasselndem Husten und/oder stärkerer bronchitischer Symptomatik Gelsemium stoppen, Arsenicum weiter nehmen und zusätzlich Tartarus stib. C30 3-5x tgl. 3 St. dazu nehmen (auch abwechselnd). Und möglichst einen Homöopathen kontaktieren!

Als weitere Hauptbehandlungsmittel werden Bryonia und Camphora genannt.
Wenn die genannten Mitel in der Apotheke nicht lieferbar sind, sind sie noch in Apotheken, die homöopathische Mittel selber herstellen, erhältlich. In Bremen ist das die Oranien Apotheke in der Hamburger Straße 51.

 

Ernährungsmedizinische Prophylaxe und Unterstützung der Gesundung bei Infektion:
1) Vitamin B12 MHA 1000myg mit Folsäure 800 myg tgl. 1 Kapsel
2) Vitamin D 4tsd. IE tgl. 1x, mit oder ohne Vitamin K2 200-400myg tgl.
3) Jod- Kapseln 150myg aus norwegischem Kelp tgl. 1 ( außer bei Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenautoimmunerkrankung), unbedingt in Bio-Qualität (s. 4) Spirulina)

4) Spirulina als Tbl. , tgl. 6-12gramm, unbedingt in Bio-Qualität, zu beziehen von versandanbietern,aus dem Bioladen, Reformhaus oder aus der Apotheke.

5) Antioxidantien  zB. OPC, Quercetin, Zink, Selen, Holunderextrakt,Olivenblattextrakt…
6) tgl. frisches Obst, Gemüse und möglichst Sprossen, Nüsse/ Kerne/Samen und 1-2 EL geschroteten Leinsamen verzehren
7) Genussmittel weglassen (Koffein, Nikotin, Alkohol)
8) Vollwertkost (möglichst reine Pflanzenkost mit hohem Rohkostanteil)

 

Zum Thema Schmerzmittel:
Da die frei verkäuflichen Schmerzmittel (Paracetamol, ASS/Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac) alle entzündungshemmend wirken und daher also in zumindest schwacher Form immunsupprimierend, rate ich weiterhin von jeglicher Einnahme ab, auch wenn die WHO ihre Warnung bzgl. Ibuprofen zurückgezogen hat!
Diesen Rat beziehe ich auch auf die verschreibungspflichtigen Medikamente Metamizol/Novamin und Naproxen.
Schmerzpatienten sollten sich Tilidin oder Tramal verordnen lassen.